header

Am 14. Juni haben die Ratsmitglieder die Satzung zur Pferdesteuer in Tangstedt beschlossen. Der Antrag war bereits am 14.12.15 von der BGT (Bürgergemeinschaft Tangstedt) gestellt worden. Immer wieder hatten die Beteiligten die Entscheidung verschoben. Dabei spielten auch verfassungsrechtliche Bedenken eine Rolle. Beide Seiten hatten wiederholt Stellungnahmen und Gutachten vorgelegt.

Auch am 14. Juni kam es im Rahmen der entscheidenden Ratssitzung zu Auseinandersetzungen und dem Austausch von Argumenten, aus denen der über Jahre schwelende Streit überdeutlich wurde. Eine gewisse "Bockigkeit" war dabei unüberhörbar. So sahen die Befürworter der Pferdesteuer (SPD und BGT) keinen Grund, dem Verbot einer Sportsteuer im angekündigten Koalitonsvertrag zu folgen. "Er sei ja noch nicht einmal unterschrieben", so die Kritik. Anmerkung: Landtagsabgeordnete von FDP und CDU waren vor Ort und wiesen auf den unmittelbar bevorstehenden Beschluss hin.

Gut 350 Pferdefreunde hatten sich um 18 Uhr in Tangstedt eingefunden, um gegen die Einführung einer Pferdesteuer zu demonstrieren. Im Anschluss gingen die Anwesenden geschlossen in die Ratsitzung, die vorsichtshalber in eine Turnhalle verlegt worden war.

Gleich zu Beginn der Sitzung beantragte die CDU, die Pferdesteuer von der Tagesordnung zu  nehmen. Die Begründung: Tangstedt solle keine Beschlüsse fassen, die den Zielen der Landesregierung widersprächen. Der Antrag wurde mit 11 gegen 7 Stimmen abgelehnt.

Um 21.15 Uhr fiel die Entscheidung für die Einführung einer Pferdesteuer in Höhe von 150 Euro pro Jahr. 10 Kommunalpolitiker stimmten für die Einführung, 7 dagegen. Es gab eine Enthaltung. Tangstedt ist die erste Gemeinde außerhalb von Hessen, die damit die Pferdesteuer einführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spende

Pferdesteuer Karte

Nächste Termine

Keine Termine
November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30

DU kannst uns helfen.
 


Mehr Informationen